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Geschäftsbericht 2007 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Dienstag, 12. Februar 2008

Wir Eltern investieren in die Zukunft unserer Kinder, denn sie sind unsere Zukunft.


Wir Eltern wollen zum Wohlergehen unserer Kinder auch außerhalb der Familie einen aktiven Beitrag bei der Entwicklung leisten.

Wir Eltern haben Einblick in die Entwicklung unserer Kinder, und wir können direkt Einfluss nehmen.

Wir Eltern pflegen ein partnerschaftliches Verhältnis zur Erzieherin.


Auf der Basis christlicher Werte fördern Erzieherin und Eltern gemeinsam die Kinder.

 

Vorwort

Wir erhielten am 01.07.2007 durch das Bezirksamt Neukölln von Berlin nach 35 Jahren Nutzung die Kündigung der Räumlichkeiten „Wildhüterweg“.

Über Nacht

- wurden wir auf die Straße gesetzt,

- wurde unseren Kindern das Dach über dem Kopf geraubt,

- wurde die Gruppe „Mäusenest“ in ihrer Existenz bedroht und

- wurde unserem Verein das Überleben erheblich erschwert.

Unser aller gemeinsamer Wille zur Fortführung unseres Vereins schaffte es, einen Neuanfang in Räumlichkeiten der Fürbitt - Gemeinde zu starten. Es liegt jetzt an uns, die uns gebotene Chance zu nutzen. Durch vielfältige Aktivitäten sollte es uns gelingen, auf uns Aufmerksam zu machen und unsere Vorteile transparent Interessierten zu darstellen. Vor diesem Hintergrund wurden der Internetauftritt und eine Informationsbroschüre neu erstellt.

Die Entwicklung ehemaliger Miniclub-Kinder ist Zeugnis der engagierten und erfolgreichen Arbeit der Erzieherinnen in den letzten Jahrzehnten. Individuell fördern, heißt auf das Kind bezogen bei uns, verschiedenartig intensiv alle Kompetenzbereiche gleichwertig zu entwickeln.

Wenn die Kinder ihren Kompetenzgrad zeigen, werden wir Eltern schnell erkennen, dass die von uns ausgesuchte Kinderbetreuungseinrichtung eine gute Wahl war und für jeden Antragsteller ist.

Wir scheuen keinen Vergleich mit anderen Kinderbetreuungseinrichtungen!

Unseren Verein am Leben zu erhalten, lohnt sich nicht nur für unsere Kinder!

 

Olaf Fischer

Inhaltsverzeichnis
   
I     Kinder
II    Personal
III   Gemeinde
IV   Eltern
V    Öffentlichkeitsarbeit
VI   Liegenschaft
VII  Finanzen


Der Geschäftsbericht für das Kalenderjahr 2007 gibt einen allgemeinen Überblick über das Vereinsleben und der Vorstand zieht Bilanz über seine Arbeit im Wahlzeitraum.

Die Vereinsarbeit unter Leitung des Vorstandes wurde von dem Leitgedanken
„Für das Wohlergehen unserer Kinder“
getragen.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit soll der Geschäftsbericht genutzt werden, unser Vereinsleben transparent darzustellen und interessierte Bewerber und Partner umfassend zu informieren.

I     Kinder
Unsere Kinder wurden in den Gruppen „Freche Früchtchen“ und “Mäusenest“ gefördert. 
Eine Prognose zur Mitgliederentwicklung in der Gruppe „Mäusenest“ lässt sich derzeit noch nicht abgegeben.  
Wir schauen auf vielfältige Aktivitäten im vergangenen Jahr zurück, die unsere Kinder erlebten.
In einem geregelten Tagesablauf fühlten sich sie geborgen und verbrachten viel Zeit mit Spielen und Toben im Freien. Wer kann sich nicht an die vielen gemalten Bilder und an die gebastelten Geschenke von ihnen erinnern. Sie zeigten uns immer wieder, welche Fortschritte sie in ihrer Entwicklung machten.
Wir hörten sie die mit dem Lauf des Jahres wechselnden Lieder in einer ihnen eigenen Hingabe singen.
Besuche in der Bibliothek gehörten zur Selbstverständlichkeit, sowie Vorlesestunden.
Das Angebot des 14-tägigen Schwimmens in der Schwimmschule wurde von allen Kindern in Anspruch genommen.  
Ein Abenteuer war die Übernachtung im Miniclub. Der Laternenumzug (Sankt Martins Umzug) mit selbst gebastelten Laternen erfreute die Kinderherzen.
Das „Oma und Opa-Frühstück“ war für unsere Kinder eine Gelegenheit, ihren Großeltern einen Einblick in ihr Leben im Miniclub zu gestatten.
Regelmäßig untersuchte eine Zahnärztin die Zähne der Kinder.

Das Bezirksamt Berlin von Neukölln hat im April 2007 eingeschätzt, dass „eine gute pädagogische Arbeit geleistet“ wird.


II    Personal
Erzieherinnen
Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit lag in ihrer pädagogischen Arbeit mit unseren Kindern. Ihre Arbeit orientierten sie an einem pädagogischen Konzept, das den Eltern an Elternabenden vorgestellt und von ihnen befürwortet wurde. Dabei blieb genügend Freiraum zur individuellen Förderung. Durch den „Elterndienst“ wurden ein schneller und ein ständiger Kontakt zwischen der Erzieherin und den Eltern geschaffen. Die Entwicklungsfortschritte und –defizite  unserer Kinder wurden zwischen den Eltern und der Erzieherin regelmäßig besprochen.
In Gesprächen mit Interessenten haben die Erzieherinnen unseren Miniclub vorgestellt.  
Pädagogische Helferinnen
Im vergangenen Jahr haben uns -2- pädagogische Helferinnen bei der Betreuung und Förderung unserer Kinder unterstützt. Sie haben stellvertretend für uns den „Elterndienst“ wahrgenommen. Sie waren unsere leisen und stillen, fleißigen und unermüdlichen Beistände. Nur das freundschaftliche Verhältnis zwischen Erzieherin und ihrer Helferin hat eine familiäre Atmosphäre in den Gruppen ermöglicht.
Praktikant
Ein Praktikant hat sich im Rahmen seines sozialen Schulpraktikums 3 Wochen lang über die Arbeit in einer Kindereinrichtung informiert.


III     Gemeinde
„Die Erziehung der Kinder erfolgt nach christlichen Grundsätzen.“ wird in den regelmäßigen Beisammensein der Kinder mit Frau Brath oder mit Frau Stenzel umgesetzt.
Die Verbindung mit der Sankt Dominicus Gemeinde zeigt sich in vielerlei Hinsicht:
- Mitglieder der Gemeinde sind zugleich Mitglieder unseres Vereins
- Nutzen von Gemeinderäumlichkeiten
- Ausrichten von Gemeindetreffs
- Teilnahme an Gemeindefesten durch eigene Verkaufs- und Erlebnisstände
- im Gemeindeblatt und auf der Website der Gemeinde6 sind wir präsent

IV     Eltern
Als Anwalt unserer Kinder (Erziehungsberechtigte) und als  Vereinsmitglieder sind wir Eltern in einer doppelten Verantwortung. Durch den „Elterndienst“ erhielten wir einen Einblick in das Sozialverhalten unserer Kinder.
Nur durch unsere aktive Teilnahme am Vereinsleben lebt unser Verein. Die vielen Bastel- und Backstunden zu Hause zur Vorbereitung von Gemeindefesten und Basaren waren Eckpfeiler des Erfolges.
Die Mitglieder wählten im März 2007 einen neuen Vorstand
Vorsitzender:       Olaf Fischer
Stellvertretende:  Birgit Gutsche
Kassiererin:         Katrin Knieß
Schriftführerin:    Lioba von Dewitz
Mit Frau Constanze Polenz als Gemeindevertreterin im Vorstand war der Kirchenvorstand der Sankt Dominicus Gemeinde vertreten.
Das Amtsgericht Charlottenburg hat die Änderung antragsgemäß im Vereinsregister vorgenommen.

V    Öffentlichkeitsarbeit
Vor dem Hintergrund des Wissens um die Entwicklung der Auslastung nach den Sommerferien im Jahr 2007 lag ein weiterer Schwerpunkt der Vorstandsarbeit in der Mitgliederwerbung.
In regionalen Wochenblättern wurden Anzeigen geschaltet. Bei allen von uns ausgerichteten Veranstaltungen wurde für unseren Miniclub geworben.
Seit dem Bezug der neuen Räumlichkeiten wurde nicht versäumt durch Veranstaltungen, Plakate und zahlreiche persönliche Kontakte auf uns aufmerksam zu machen. Es hat sich ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Herrn Pfarrer Dr. Feigel aus der Fürbitt-Gemeinde und unserer Gruppe „Mäusenest“ entwickelt.
Alle Maßnahmen haben leider zu keinem Mitgliederzuwachs geführt.
Zukünftig sollten wir Verkaufbasare am Standort der Fürbitt-Gemeinde veranstalten, um unseren Miniclub bekannter zu machen.
Der auf der Mitgliederversammlung im März 2007 vorgeschlagene veränderte Internetauftritt unseres Vereins www.miniclub-buckow.de wurde umgesetzt.
In der 1. Vorstandssitzung wurde das Ziel,

„Schaffung einer Kommunikations- und Informationsplattform“

formuliert.  
Ralph Kaebe und Olaf Fischer fanden sich als Redaktionsteam zusammen und haben die Website www.miniclub-berlin.de erstellt.

Die Anzahl der Aufrufe unserer Website bestätigt die Richtigkeit der Entscheidung, eine neue Website zu gestalten. Sie ist Werbung, die nichts kostet. Sie ermöglicht sich gruppenübergreifend auszutauschen. Der administrative Aufwand zur Aktualisierung ist gering und kann bei reger Nutzung aller Mitglieder durch ein Mitglied abgedeckt werden.  

VI    Liegenschaft
Die von unseren Kindergruppen genutzten Räumlichkeiten befinden sich in zwei unterschiedlichen Liegenschaften.
Die Gruppe „Freche Früchtchen“ nutzt Räumlichkeiten in der Sankt Dominicus Gemeinde. Die Nebenkosten wurden durch Gemeinde übernommen. Unsere genutzten Räume und die Sanitärräume wurden durch den „Elterndienst“ gereinigt.
Die Gruppe „Mäusenest“ nutzte bis zur Kündigung durch das Bezirksamt Berlin Neukölln zum 30.09.2007 alle Räumlichkeiten im Gebäude auf dem Gelände der „Wilden Hütte“.
Der Umzug verlief dank allen Beteiligten reibungslos. Bei der Rückgabe des Gebäudes stellte das Bezirksamt ungerechtfertigte Forderungen an uns, die wir unter Ausnutzung aller uns zur Verfügung stehenden Mittel abzuwenden versucht haben.

Seit dem 01.10.2007 nutzt die Gruppe Räumlichkeiten in der evangelischen Fürbitt-Gemeinde. Die Verlängerung des Nutzungsvertrages wird in Abhängigkeit der Mitgliederentwicklung entschieden.

VII    Finanzen
Die Einnahmen bestanden aus Zuwendungen und Mitgliedsbeiträgen. Im vergangen Jahr wurden personal- und sachbezogene Investitionen getätigt.
Alle finanziellen Mittel wurden satzungskonform verwendet und sind im Bericht des Kassenwarts im Einzelnen dokumentiert.
Die ordnungsgemäße Kassenführung wurde durch die Kassenprüfer kontrolliert. Sein Prüfungsergebnis veröffentlicht er in der Mitgliederversammlung.

 

Die neue Ehrenamtspauschale sieht vor, dass Vergütungen für aktive Mitglieder in gemeinnützigen Vereinen bis zu 500 € im Jahr steuerfrei ausbezahlt werden können (§3 Nr. 26a EStG).

Problematisch für unseren Verein wird es sein, dass für die Ehrenamtspauschale auch tatsächlich Geld gezahlt wird.

Eine Möglichkeit zur Finanzierung ist das Modell der „Rückspende“. Der Begünstigte verzichtet auf seinen Zahlungsanspruch und leistet in gleicher Höhe eine Aufwandsspende. Damit wird die Leistung des „Ehrenamtes“ finanziell gewürdigt, der Verein aber finanziell nicht belastet.

Der ehrenamtlich Tätige erhält eine Zuwendungsbestätigung und kommt damit in den Genuss einer Steuerersparnis.


Der Vorstand hat von der Einführung einer  Ehrenpauschale abgesehen:

1.wegen dem nicht unerheblichen erhöhten Verwaltungsaufwand und

2.wegen dem fehlenden vereinsinternen Vorschriften, die einen Missbrauch der Ehrenamtspauschale ausschließen.

 

Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 12. Februar 2008 )
 
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